Gruppe von Personen vor langem Tresen mit Plakaten
(v.li.): Susanne Steininger, Bereichsleiterin Übergangsmanagement-Schule-Beruf MaßArbeit, Nicole Anell, Geschäftsführung Jobcenter Stadt Osnabrück, Jutta Hilgers, Fachberaterin Berufsorientierung des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung, Lars Hellmers, Vorstand MaßArbeit kAöR, Carolin Herm-Stapelberg, Ausbildungsberatung Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Nils Bollhorn, Leiter Fachdienst Jugend im Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück; Ute Tromp, Leiterin Fachdienst Bildung der Stadt Osnabrück; Silvia Masuch, Teamleiterin Ausbildungsberatung IHK, Clemens Terhorst, Dezernent, Regionales Landesamt für Schule und Bildung, Jutta Guthardt, Geschäftsführerin Operativ, Agentur für Arbeit, Goran Miladinovic, Fachbereichsleiter Berufsbildung Handwerkskammer
Montag, 25. März 2024

Ausbildungsregion: Internetportal unterstützt erfolgreich Jugendliche und Unternehmen

Landkreis Osnabrück. 850 teilnehmende Betriebe, 850 Veranstaltungen und 80 Angebote zur Berufsorientierung: Die Bilanz des Internetportals der Ausbildungsregion Osnabrück kann sich drei Jahre nach ihrem Start sehen lassen. „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Arbeitsmarktakteure in unserer Region gemeinsam dafür einsetzen, dass möglichst viele Jugendliche eine zukunftsfähige Perspektive als Arbeits- und Fachkräfte in der Region erhalten.

Die Internetplattform ist das Aushängeschild unserer Initiative. Hier wird deutlich, wie bunt und vielfältig die Ausbildungsregion ist. Wie man an der Beteiligung der Unternehmen sieht, trifft unser Angebot den Nerv der Wirtschaft, die zum Teil händeringend nach Nachwuchskräften sucht“, betonen Lars Hellmers, Vorstand der MaßArbeit und Nicole Anell, Geschäftsführung des Jobcenters der Stadt Osnabrück.

Die Internetplattform ist das Aushängeschild unserer Initiative.
Lars Hellmers, MaßArbeit-Vorstand | Nicole Anell, Geschäftsführung Jobcenters Stadt Osnabrück

Die regionalen Akteure und Kooperationspartner Stadt Osnabrück, Landkreis Osnabrück, Agentur für Arbeit, Regionales Landesamt für Schule und Bildung, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Landwirtschaftskammer, Jobcenter und MaßArbeit setzen sich seit Gründung der Initiative 2019 gemeinsam für ein abgestimmtes Vorgehen ein, um allen Jugendlichen die berufliche Eingliederung in Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen. Darüber hinaus geht es darum, die duale Ausbildung sowie die Ausbildungsbereitschaft der regionalen Betriebe nachhaltig zu stärken.

Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg ist das Internetportal ausbildungsregion-os.de. Der Internetauftritt, der 2021 unter Federführung der MaßArbeit realisiert worden ist, versteht sich als Anlaufstation für alle Belange rund um die Ausbildung. „Mit der Plattform schaffen wir Transparenz auf dem Ausbildungsmarkt, der für viele Jugendliche oft noch sehr unübersichtlich ist. Auf der Homepage werden die regionalen Angebote gebündelt und helfen so jungen Menschen gezielt bei der Berufswahl“, erläutern Susanne Steininger, Bereichsleiterin Übergangsmanagement Schule-Beruf bei der MaßArbeit, Ute Tromp, Leiterin Fachdienst Bildung der Stadt Osnabrück, und Nils Bollhorn, Leiter Fachdienst Jugend im Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück.

In separaten Bereichen wird das Thema übersichtlich für die Zielgruppen Jugendliche, Eltern, Schulen und Betriebe aufbereitet. Entstanden ist das Internetportal aus dem landkreiseigenen bisherigen digitalen Tool binkos.de, welches durch die Inititative der Partner der Ausbildungsregion eine Runderneuerung erfahren hat.

Die Plattform bietet insbesondere Chancen für die Unternehmen in der Region Osnabrück: Sie können sich in der Betriebsdatenbank registrieren und erhalten Zugang etwa zu Jugendlichen, die hier nach Praktikums- oder Ausbildungsmöglichkeiten suchen. „Mit inzwischen 850 Betrieben ist die Datenbank schon jetzt sehr umfangreich. Und es kommen immer mehr Betriebe hinzu, die den Nutzen für sich erkannt haben“, so Goran Miladinovic, Handwerkskammer, und Dirk Lüvolding, Landwirtschaftskammer.

Mit gut 34.000 Besuchern im Jahr 2023 ist die Homepage eine Möglichkeit, bei den angehenden Fachkräften sichtbar zu werden und junge Menschen für eine Ausbildung anzuwerben. Gelistet sind Ausbildungsbetriebe aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Naturwissenschaft/Technik, aber auch Soziales und die Kreativbranche. „Die Top Ten der aufgeführten Berufe führt dabei der Industriekaufmann, die Industriekauffrau an, dicht gefolgt von der Kauffrau für Büromanagement und der Fachkraft für Lagerlogistik“, berichtet Juliane Hünefeld-Linkermann von der IHK, Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung.

Übersicht schafft die Plattform auch im Hinblick auf die zahlreichen Angebote rund um die Berufswahl: Rund 850 Veranstaltungen wurden seit dem Start vor drei Jahren dort registriert, 80 sind allein Maßnahmen zur Berufsorientierung wie die Ausbildung 49, die Informationsveranstaltungen des BIZ der Agentur für Arbeit oder Angebote der Azubibotschafter der IHK und HWK.

„Darüber hinaus finden die Nutzer auf der Homepage regelmäßig Neuigkeiten aus der Ausbildungsregion und von den beteiligten Partnern“, so Jutta Guthardt, Geschäftsführerin Operativ und Malte Kampmeyer, Bereichsleiter, bei der Agentur für Arbeit.

 „Egal, ob Schülerin, Schüler, Eltern, Schulen oder Unternehmen, das Portal ist für alle eine wichtige Unterstützung, um den Übergang der jungen Menschen von der Schule in den Beruf erfolgreich zu gestalten. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Plattform so gut etabliert hat und unsere Ausbildungsregion nicht nur bei den Betrieben, sondern auch in unseren Schulen so gut ankommt“, betont Frank Andreas, Dezernent im Regionalen Landesamt für Schule und Bildung.

Alle Partner hoffen, dass sich noch weitere Betriebe für eine Präsentation auf der Seite der Ausbildungsregion entscheiden werden: „Unser Ziel ist es, in diesem Jahr die 1.000er-Marke zu knacken“, zeigt sich Lars Hellmers sehr zuversichtlich. Einig sind sich alle Partner: „Für die jungen Menschen bedeutet dies aber viel mehr, nämlich 1.000 Chancen auf einen Ausbildungsplatz in unserer Region.“ 

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